Die Aktion Sternsingen

Jedes Jahr überbringen an die 6.000 Sternsingerinnen und Sternsinger Segenswünsche für das Neue Jahr und sammeln Spenden für notleidende Menschen. Damit engagieren sich die Kinder und Jugendlichen für rund 100 caritative Projekte weltweit im sozialen, pastoralen und Bildungsbereich. Hinter den 100 Projekten stehen Menschen, die in menschenunwürdigen Situationen leben müssen. Ihnen werden durch die „Hilfe unter gutem Stern“ neue Lebenschancen eröffnet.

Geschichte: Im Jahr 1958 haben die Ministranten von St. Michael Eppan die Tradition des Sternsingens aufgegriffen und mit aktueller Bedeutung versehen. Zum einen die gelebte Verkündigung der Weihnachtsbotschaft – Heil und Frieden für alle Menschen -, zum anderen das Spendensammeln für notleidende Mitmenschen in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Christlicher Auftrag: Die Sternsinger innen und Sternsinger verkünden den Menschen im Land die Frohbotschaft von der Geburt Jesu. Mit dieser befreienden Botschaft klopfen sie an die Türen, um das Haus zu segnen und die Bewohnerinnen und Bewohner vor Unheil zu bewahren. Dieser Segensspruch bzw. der Segen in Liedern und Sprüchen sind für viele ein ganz wesentliches Erlebnis am Jahresbeginn.

Christus mansionem benedicat-Christus segne dieses Haus: Die Sternsinger überbringen den Segen mit dem „Christus mansionem benedicat“ was „Christus segne dieses Haus“ bedeutet. Das mit geweihter Kreide aufgemalte C+M+B an den Türstöcken wünscht den Bewohnern Frieden und Gottes Segen für das kommende Jahr.

Brauchtum: Der Stern von Bethlehem führte die „Drei Weisen aus dem Morgenland“ zum Stall nach Bethlehem, in dem Jesus geboren wurde. Der Weg zu Jesus hat auch ihr Leben verändert. Das Sternsingen ist ein traditioneller und lebendiger Brauch, in dem dieses Heilsereignis nachvollzogen wird. Wie die „Heiligen Drei“ damals aufgebrochen sind und sich Neuem zuwandten, so lädt der Sternsingenbrauch gerade am Jahreswechsel zum Aufbruch ein. Das Sternsingen ist so auch ein dynamisches Signal, um Bestehendes in Frage zu stellen und neue Vorhaben zu beginnen.

 Solidarität- Nicht nur eine Vision: Der Jungschar ist es aber auch besonders wichtig, dass sich die Sternsingerinnen und Sternsinger damit auseinandersetzen, wofür sie sammeln. Der zentrale Auftrag des Sternsingens ist es, die Kinder, das Betreuer-Team und die Bevölkerung auf die Situation in den ärmsten Ländern aufmerksam zu machen und Sprachrohr für die Nächstenliebe und Solidarität zu sein. Ziel der Aktion ist es, nicht nur die augenblickliche Situation unserer Mitmenschen in diesen Ländern zu verbessern, sondern die Gesellschaft zu sensibilisieren, damit sich auch langfristig und nachhaltig an der schwierigen Lage etwas ändern kann.

Humanitärer Einsatz für über 100 Projekte weltweit: Zur aktiven Teilnahme beim Sternsingen lädt die Katholische Jungschar alle Kinder der Pfarreien und aus anderen Bereichen (z.B. Schule) ein. Der Grundstein für solidarische Nächstenliebe wird in den Pfarreien gelegt. 6.000 Kinder und etwa 800 Begleitpersonen setzen ein wirksames Zeichen für eine gerechte Welt. Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass die besuchte Südtiroler Bevölkerung jährlich über 100 Projekte in den Entwicklungsländern unterstützen. Hinter den 100 Projekten stehen Menschen, die in menschenunwürdigen Situationen leben müssen. Ihnen werden durch die „Hilfe unter gutem Stern“ neue Lebenschancen eröffnet.

Hier findet ihr alle Unterlagen der Aktion Sternsingen 2017 zum Download:

Falter    Sternsingen-Danke   Kinderflyer   Sternsingen-Heft    Plakat   Wir kommen am…