Rund um das Coronavirus

By 24. März 2020 März 27th, 2020 Neuigkeiten

Die aktuelle Situation rund um das Coronavirus kind- und jugendgerecht erklärt

Dir geht es vielleicht auch so? Seit der Miniwallfahrt, aber insbesondere seit Anfang März ist das Coronavirus (auch oft COVID-19 genannt) in aller Munde. Täglich hört man neue (oft auch falsche) Informationen, die Zahlen steigen und nun ist es gefühlt weltweit das Thema Nummer eins in den Medien. Hilfe, ich kenn mich nicht mehr aus! Was kann ich da noch glauben?

Einige Organisationen haben versucht das Besondere am Coronavirus und die Situation rundum in einfacher Sprache und einprägsamen Bildern zu erklären. Hier haben wir dir ein paar Videos und Internetseiten herausgesucht:

  • Das Video „Kindern das Coronavirus einfach erklären“ wurde von Kommunikationsexperten aus Norditalien, die alle aufgrund der Covid19-Ausgangssperre von Zuhause aus arbeiten und dem Eurac Research Center Bozen, für die Autonome Provinz Bozen angefertigt: www.youtu.be/XO3UZ6CztvA
  • Die Stadt Wien hat auch ein Video für Kinder kreiert – „Das Coronavirus Kindern einfach erklärt“ findest du hier: www.youtube.com/watch?v=_kU4oCmRFTw
  • Simpleshow erklären komplexe Themen in 3 Minuten so einfach, dass sie jede und jeder versteht. Und zwar nur mit zwei Händen, einfachen Illustrationen und echtem Papier. Hier geht’s zum Erklärungsvideo vom Coronavirus: www.youtube.com/watch?v=a9Qk1fU68AU&t=1s
  • Die italienischen Kindermuseen haben sich zusammengetan, um einen umfassenden kostenlosen Leitfaden für Kinder zu erstellen. Hier findest du ihn als PDF-Dokument „Per Anhalter durch die Coronavirus-Galaxis“ in deutscher und italienischer Sprache: www.hands-on-international.net/wp-content/uploads/GUIDA-GALATTICA-AL-CORONA-VIRUS_ITA_DE_PAGINE-SINGOLE.pdf
  • Wie wäscht man richtig Hände und warum ist das so wichtig? Im Familienprogramm von der Drogeriemarktkette dm namens „glückskind“ wird anhand der Geschichte von Feli und Flo das richtige Händewaschen den Kindern erklärt: www.youtube.com/watch?v=EXEo9LXPwDw

Und hier zwei interessante und informative Artikel, die auf die Angst der Kinder eingehen und wie wir sie ihnen nehmen können:

Gut informiert sein und Kindern antworten geben

Das Thema wird uns sicher noch eine ganze Weile begleiten. Auch wenn ihr euch vielleicht bald wieder für eine Gruppenstunde treffen könnt, werden die Kinder auch dich fragen wollen, wie das mit dem Coronavirus so ist. Deshalb ist es wichtig, dass du darüber Bescheid weißt.

Die oben angeführten Videos helfen dir, es den Kindern auch einfach zu erklären und jene Inhalte zu thematisieren, die sie auch verstehen können. Schaut sie euch gerne gemeinsam an und klärt Fragen, die die Kinder noch haben. Vergiss dabei nicht: Es geht vorbei. Wir werden die Situation überstehen und es gibt dann eine Zeit nach dem Coronavirus. Überlegt gerne gemeinsam, was ihr dann alles gemeinsam machen wollt. „Es wird wieder eine gute Zeit für uns folgen“, das sollen auch die Kinder erfahren und wissen.

Auf der Homepage der Landesverwaltung sind alle offiziellen Richtlinien, Informationen und Links gesammelt. Halte dich dabei an seriöse Quellen und vermeide Gerüchte und Fake News, also falsche Nachrichten, zu verbreiten. Denn sie schüren nur noch mehr die Angst und es kursieren leider viel zu viele davon in den Medien herum.

Gute Informationsquellen:

Südtiroler Landesverwaltung: www.provinz.bz.it/sicherheit-zivilschutz/zivilschutz/coronavirus.asp

Zum Herunterladen (Grafiken der Provinz BZ):  InformationsmaterialEinfache Verhaltensregelnrichtiges Händewaschen

Weltgesundheitsorganisation WHO (auf Englisch): www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019

So überstehst du diese Zeit

Hier ein paar Tipps für euch, um die Hausquarantäne gut zu überstehen – denn wie ihr wisst: wir dürfen das Haus nur aus drei Gründen (Lebensmitteleinkauf, Arbeit oder Arztbesuch) verlassen. Deshalb braucht es doch einiges, damit es uns zuhause gut geht und uns nicht die Decke auf den Kopf fällt:

  • Leg dir eine neue Tagesroutine Das gibt dem Tag eine Struktur und du verfällst nicht in Chaos. Damit hast du auch nicht das Gefühl, dass die Zeit einfach nicht vergehen will.
  • Überleg dir früh morgens, wie dein Tag ausschauen soll – je präziser deine Planung ist, desto besser. Dadurch fühlst du dich nicht hilflos, sondern gestaltest aktiv deinen Tag/dein Leben.
  • Steh morgens um die gleiche Uhrzeit auf und zieh dich an – nicht im Pyjama bleiben. Das kannst du dir fürs Wochenende aufbewahren. Geh am besten immer um die gleiche Uhrzeit schlafen. Halte dich am besten an deinem gewohnten Schlaf- und Wachrhythmus.
  • Ein Highlight pro Tag braucht jede und jeder von uns. Überlege dir täglich, was heute dein persönliches Highlight ist und freue dich darauf!
  • Telefoniere mit Verwandte und Freunde einmal täglich. Sprecht dabei nicht nur über das Coronavirus, sondern fokussiert euch in euerem Gespräch auf positive Dinge. Überlegt, was ihr nach der Coronavirus-Zeit gemeinsam machen wollt, weil es wird eine Zeit danach geben.
  • Spiele mit deinen Familienmitgliedern Brettspiele oder mache ein paar Gehirnjogging-Übungen. Wenn gerade niemand da ist, bieten viele Jugenddienste zurzeit online-Spiele an.
  • Beweg dich! Auch zu Hause in der Wohnung geht das. Es gibt tolle Fitnessvideos im Internet, die dich motivieren. Bewegung hilft dir den Kopf frei zu kriegen, lenkt dich ab und gibt dir am Ende ein gutes Gefühl. Auch der Körper braucht Beschäftigung, um dich in dieser Zeit gut tragen zu können. Deine Psyche dankt dir auch dafür.
  • Zum Entspannen können Meditationen oder Atemübungen helfen. Wie der Körper, braucht auch unsere Psyche Momente, in denen sie sich erholen und Kraft tanken
  • Es gibt keinen perfekteren Zeitpunkt als jetzt, etwas Neues zu lernen oder auszuprobieren: wie wär‘s mit Kochen, Backen, Zeichnen, Handlettering, Flechtfrisuren lernen, die Grätsche üben, die Dehnbarkeit des Körpers vergrößern, neue Lieder auswendig lernen, Rad schlagen und Kopfstand üben usw. Ich bin mir sicher, dass dich schon mal etwas besonders gereizt hat zu lernen.
  • Konsumiere bewusst die Medien, wie Handy, PC, Spielekonsole, Fernsehen etc. Setze dir selbst Zeiten, damit du nicht zu lange hängen bleibst und es übertreibst. So bleiben sie attraktiv und du verfällst nicht in Langeweile. Sie bringen dir nämlich Abwechslung in deinen Alltag, das solltest du nicht unterschätzen.

Quelle: Berufsverband Österreichischer Psychologen (BÖP): „COVID-19: Wie Sie häusliche Isolation und Quarantäne gut überstehen. Psychologische Hilfe in herausfordernden Zeiten.“

#spreadthepositive

Entstanden ist die Idee für spreadthepositive in den ersten Tagen der Corona-Quarantäne, wo die Medien voller Meldungen über Absagen, Maßnahmen, Dekrete, Verbote waren! Dahinter stecken ehemalige und aktive Jungscharmenschen J Hier erzählen sie, wie es dazu kam und wie sie Positives sichtbar machen wollen:

„Uns fehlten in den Sozialen Medien positive Meldungen, Sichtweisen und Gedanken. Und so gründeten wir die Seiten auf Facebook und Instagram, die nur mit der Mithilfe von euch funktionieren. Wir starteten den Aufruf uns mutmachende Bilder, inspirierende Gedanken und Lieder für eine Gute Laune Playlist zu schicken. Mittlerweile gibt es schon 2 Playlists auf spotify! Wir teilen auch tolle Ideen und Initiativen von Jugenddiensten und anderen Seiten, die zu uns passen.

Jeden Mittwochabend posten wir auch eine kurze Soundandacht zum Innehalten, Besinnen und Genießen. Auch diese werden von verschiedenen motivierten Menschen erstellt! Wir wollen trotz fern voneinander zu sein, so nah wie möglich zusammenkommen und den Blick für das Positive nicht verlieren. Good things happen. Love is real. We will be okey!“

Instagram: Spreadthepositive.now (www.instagram.com/spreadthepositive.now/)
Facebook: Spread the positive (www.facebook.com/spreadthepositive.now/)

Hier kommst du zur Gute-Laune-Playlist „Spread the positive“ von King Tschulian auf Spotify: www.open.spotify.com/playlist/2xU4x8kXwbRV3fLNIRgWcC?si=AudKUqCwSVyGqs0UAj8qWQ

Hier kommst du zur Gute-Laune-Playlist „MimimiMittwoch spreadthepositive vol.2“ von Evi McHenry auf Spotify: www.open.spotify.com/user/evi.atz/playlist/1Jp3AOaR6w7dtcE81uRlyc?si=g3LJEtrqR9iYERzjoCpU-w

Hilfe und Unterstützung

„Social Distancing“, also zuhause zu bleiben, ist aktuell extrem wichtig, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Trotzdem birgt das Zuhause bleiben für viele Menschen auch Probleme – das dürfen wir nicht vergessen. Deshalb haben wir hier alle wichtigen Anlaufstellen in Südtirol zusammengefasst. #sharingiscaring

FÜR ALLE – Caritas Telefonseelsorge der Diözese Bozen-Brixen: 0471 052 052 (24h) oder telefonseelsorge-online.bz.it (Erstantwort innerhalb von 48 Stunden)

FÜR KINDER UND FAMILIEN

Auf der Seite vom Forum Prävention finden Familien Tipps, wie sie diese nicht einfache Zeit gut überstehen.
Außerdem sehr wichtig und bitte weitersagen: Die Kleinsten, die Hilfe brauchen, haben momentan wenig Chancen sich zu melden und auf sich aufmerksam zu machen. Nicht für alle ist das Zuhause ein sicherer Ort und gerade jetzt könnten Gewalt und Missbrauch zunehmen! Lehrpersonen, Erzieherinnen und Erzieher und andere Personen, denen in der Regel Missbrauch, Hunger, und Schläge auffallen, sehen die Kinder momentan nicht. Auch bei uns gibt es Kinder, die Hilfe brauchen. Deswegen: Seid wachsam und meldet euch bei Anlaufstellen, wenn euch z.B. in der Nachbarschaft etwas auffällt.
WO kann man sich melden: Kinder- und Jugendanwaltschaft | Garante per l’infanzia e l’adolescenza jederzeit (0471-946050), via E-Mail, Whatsapp (3311738847) Facebook oder Instagram, Forum Prävention, Familienberatungsstellen, Elterntelefon, Sozialsprengel.

FÜR JUGENDLICHE – Young+Direct
Jugendtelefon: 0471 155 155 1 (Montag bis Freitag von 14.30 bis 19.30)
E-Mail: online@young-direct.it (antworten dir so schnell wie möglich!)
WhatsApp Nachricht: 345 0817 056
Facebook: persönliche Nachricht an @Young+Direct Beratung Consulenza (antworten dir so schnell wie möglich!)

 FÜR FRAUEN – Beratungs- und Unterstützungsangebote für Frauen in Gewaltsituationen

Bozen – GEA Kontaktstelle gegen Gewalt: 800 276 433 (24h)
Bozen – Haus der geschützten Wohnungen: 800 892 828 (24h)
Meran – Frauen gegen Gewalt: 800 014 008 (24h)
Brixen – Beratungsstelle für Frauen in Gewaltsituationen: 800 601 330 (24h)
Bruneck – Frauenhausdienst: 800 310 303 (Bürozeiten)

Europäische Notrufnummer: 112 (24h)

Italienweit – Notrufnummer für Opfer von Gewalt und Stalking: 1522 (24h)

FÜR MÄNNER – Caritas Männerberatung: 0471 324649

religiöse Impulse für zu Hause

Ostern ist das größte und wichtigste Fest für uns Christen. Da in dieser Zeit keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden, möchten wir euch einladen selbst erfinderisch zu werden, gemeinsam zu beten und zu feiern.

Wir möchten euch einige Ideen zum Jahresthema „unGLAUBlich“ vorstellen. Denn der Glaube kann auch zu Hause alleine oder mit der engsten Familie auf kreativste und unGLAUBichste Weise gelebt werden:

www.jungschar.it/wordpress-2016/wp-content/uploads/2020/03/unglaubliche-Ideen.pdf

Feiere den Sonntag

  • Wähle eine besondere Kerze aus, die Sonntagskerze, die du am Sonntag während der Mahlzeiten anzünden kannst
  • Decke den Tisch festlich – vielleicht hast du ja samstags oder während der Woche Zeit, eine besondere Tischdeko zu basteln: aus Holz, bald blühenden Zweigen, Schneckenhäusern.
  • Nimm dir Zeit zum gemeinsamen Essen und Spielen.
  • Gestalte ein eine kleine Besinnungs- oder Gebetszeit.

Wie feiern?
Das Amt für Ehe und Familie der Diözese Bozen-Brixen erstellt für jeden Sonntag einen ausgearbeiteten Familiengottesdienst, welcher zu Hause gefeiert werden kann:
www.bz-bx.net/de/coronasituation-familien.html#c4130

Auf dieser Webseite findest du verschiedene Vorschläge für Hausgottesdienste und Andachten für Familien mit Kindern:
www.bistum-hildesheim.de/coronavirus-massnahmen-und-informationen/hausgottesdienste-hausandachten-hausgebete/

Zwischen den Elementen kannst du noch weitere Lieder einbauen. Wenn dir der gesamte Ablauf zu viel ist, nimm einfach Elemente heraus oder kürze ihn.
Habe keine Angst vor der Deutung des Evangeliums oder des Bibeltextes. Du brauchst auch nicht auf alle Fragen eine Antwort haben: „Ich weiß es nicht, was denkst denn du?“ ist meistens viel fruchtbringender. Und vielleicht kommt einfach das zur Sprache, was gerade beschäftigt.

Ablauf einer Besinnung zu Hause

  • Versammelt euch rund um den Esstisch und entzündet miteinander eine Kerze
  • Kreuzzeichen ev. mit einem Kreuzzeichenlied
  • Kurze Einleitung ins Feiern: „Heute ist Sonntag. Das ist für uns Christen und Christinnen ein Tag, an dem wir an Gott denken, feiern und beten. Das wollen wir auch in dieser besonderen Zeit im Familienkreis machen.“
  • Ein Lied zum Zusammenkommen und Einstimmen
  • Bibelstelle lesen und darstellen, danach miteinander ins Gespräch kommen: Was fällt mir besonders auf an dieser Bibelstelle? Was könnte das für uns heute, hier heißen?
  • Fürbitten: Alles, was uns beschäftigt, dürfen wir vor Gott bringen, unsere Bitten, unseren Dank. Dazu kann zu jeder Bitte eine Kerze entzündet, ein Samenkorn in Erde oder eine Blume in eine Vase gesteckt werden.
  • Vater unser: Alle unsere Bitten sind aufgehoben im Gebet, das Jesus uns zu beten gelehrt hat…
  • Für diese Woche und für alle Menschen wünschen wir uns Gutes und bitten um den Segen:

„Guter Gott, bitte segne und behüte uns
und alle, an die wir denken und die wir lieben.
Guter Gott, bitte segne und behüte aber auch alle anderen Menschen,
besonders jene, die es gerade besonders schwer haben und einsam sind. Lass uns zusammenhalten. Sei mit uns in dieser Zeit. Amen.“

(Michaela Druckenthaner, Kinderpastoralreferentin Kath. Jungschar Linz)

Arbeite mit der Bibel

Was bedeutet das für unsere Jungschar- und Minigruppe?

Tja, aktuell dürft ihr keine Gruppenstunden und Aktionen machen, denn wir sollen alle zu Hause bleiben. Ihr dürft euch nicht irgendwo treffen, auch nicht an der frischen Luft. Vorerst sind alle sozialen Kontakte, also der direkte Kontakt mit Menschen, zu vermeiden. Aber das bedeutet nicht totale Funkstille. Es gibt tolle Ideen, wie ihr als Gruppe online gemeinsam spielen und Angebote setzen könnt. Wir haben euch dafür ein paar Dinge zusammengetragen. Also schau beim Punkt „Ideen für euch als Ortsgruppe“ rein.

Und wie es dann nach der Hausquarantäne weitergeht, das wissen wir selbst noch nicht. Wir versuchen euch aber so schnell wie möglich aufzuklären, sobald es neue Richtlinien gibt.

Ideen und Vorschläge für euch als Gruppe in der Coronazeit

Wie gesagt, wenn ihr nicht wollt, dann muss keine Funkstille zwischen dir und den Kindern herrschen. Viele Jugenddienste bieten tolle online-Angebote für Jugendliche an. Du kannst dies genauso für deine Kinder machen. Dafür findest du eine Sammlung an Ideen und Links im nächstes Punkt „Ideen für euch als Ortsgruppe“. Insbesondere für online-Angebote müssen aber noch ein paar Punkte mehr beachtet werden. Welche die sind, findest du ebenfalls dort.

Was steht euch in der Gruppenleiterinnen- und Gruppenleiterrunde in der Vorbereitung der Gruppenstunden nun bevor?

Wie bereits erwähnt, wird uns das Thema noch länger beschäftigen. Deshalb bereitet euch vor, liest euch verschiedene Artikel durch, schaut Erklärungsvideos an und haltet euch auf den Laufenden. Ihr sollt im besten Fall ruhig und genau auf Fragen der Kinder antworten. Das geht am besten, wenn ihr euch informiert. Und wenn ihr mal keine Antwort parat habt, ist das auch nicht schlimm. Dann sucht gemeinsam mit den Kindern nach einer möglichen Antwort. Sag ihnen, dass du nachforschen und es ihnen in der nächsten Gruppenstunde erzählen wirst. Vielleicht liegt ihr dabei gar nicht mal so weit daneben.

Die Hygienevorschriften (siehe Grafiken Anleitung und Händewaschen) sollten uns alle bekannt sein – und nicht erst seit dem Coronavirus. Regelmäßiges und langes Händewaschen mit Seife (was Kinder eh schon gerne tun) oder das Niesen in den gebeugten Ellbogen sind Dinge, die wir uns spätestens jetzt angewöhnen sollten. Gebt deshalb besonders darauf Acht und ermahnt euch gegenseitig, wenn es mal nicht so klappt. Ihr seid dabei Vorbilder für die Kinder, aber auch nur Menschen. Das Ermahnen soll niemanden runter machen, sondern es soll das Gefühl entstehen, dass ihr alle aufeinander schaut.

Beim Händewaschen hilft es ein Lied zu singen, um sicher zu gehen, dass die vorgegebene Zeit eingehalten wird. Und wer sich kränklich fühlt, soll zu Hause bleiben – Kinder wie Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter. Gesundheit geht vor und dadurch kommt man schneller wieder gesund zurück.

Außerdem schadet es nicht, wenn ihr vor eurer nächsten Gruppenstunde – wann auch immer das sein wird – den Gruppenraum, die Spielsachen, das Bad etc. einmal gründlich putzt und desinfiziert. Dadurch zeigt ihr den Kindern und den Eltern, dass ihr die Situation ernst nehmt und alles dafür tut, damit sich jede und jeder wohl aufgehoben fühlt.

Über weitere Maßnahmen werden wir euch informieren, sobald diese feststehen. Wir hoffen wirklich sehr, dass ihr euch bis zum Ende des Arbeitsjahres wiedersehen könnt, um mindestens noch einmal Jungschar zu erleben. Damit es dafür eine Chance gibt, haltet euch weiterhin an die Maßnahmen des Staates und des Landes.

Ideen für euch als Ortsgruppe

unGLAUBliche Ideen

Im Bereich „religiöse Impulse für zu Hause“ findest du viele Ideen und Inputs zum Jahresthema „unGLAUBlich“, die du mit deinen Geschwistern oder Kindern durchführen kannst.
Du kannst auch gerne die Ideen den Eltern deiner Jungschar- und Minikinder, dem Pfarrgemeinderat usw. als WhatsApp-Nachricht oder als E-Mail zukommen lassen. Vielleicht freuen sie sich ja über unGLAUBliche Ideen, mit denen sie sich jetzt beschäftigen können.

Online-Gruppenstunde – das geht?!

Die Gemeinschaft in den Jungschar- und Minigruppen ist sehr wertvoll und auch in dieser Zeit wichtig und machbar. Überlegt euch, eine Online-Gruppenstunde durchzuführen oder euch zum Skypen bzw. Plaudern via WhatsApp oder Telefon zu verabreden – natürlich nur in enger Abstimmung mit den Eltern.

Hier ein paar Ideen:

Achtung: Diese Krise setzt nicht alle anderen Gesetze außer Kraft. So auch das nicht, dass Kinder erst ab 13 Jahren offiziell solche Messenger nützen dürfen. Ihr müsst/sollt zumindest die Eltern informieren bzw. eigentlich um Erlaubnis fragen.

Natürlich kann eine Online Gruppenstunde ein echtes physisches Treffen nicht ersetzen, aber gerade jetzt ist es wichtig, gut aufeinander zu schauen und die Möglichkeit haben, sich in vertrauten Gruppen austauschen zu können. Bitte denkt daran, vorab das Einverständnis der Eltern einzuholen!